Leserbrief zum Metallraub auf der Hettinger Kriegerhainanlage

Metalldiebe auf der Kriegerhainanlage aktiv

 

Ungebetenen Besuch erhielt die Kriegerhainanlage in Hettingen im Juli. An allen 65 Gedenksteinen für die Gefallenen Hettinger Soldaten des ersten Weltkrieges von 1914 - 18 wurden die Namenstafeln fachmännisch abgeschraubt und gestohlen. Ausgerechnet 100 Jahre nach dem Ende des ersten Weltkrieges für dessen Erinnerung die Anlage in den 1920 Jahren auf Veranlassung von Edmund Kreuzer errichtet wurde, wurde diese Tat begangen. Unvorstellbar aber doch passiert und das bei uns in Hettingen. Waren es Metalldiebe? Der Heimatverein macht sich Gedanken wer die 1988 angebrachten Namenstafeln ausgerechnet jetzt brauchen könnte. An die Diebe noch ein Hinweis, eine Tafel habt ihr unterwegs verloren. Wenn ihr wissen wollt welche dann meldet euch bei mir, damit ihr dann auch alles komplett habt. Gerne würde der Heimatverein Hettingen solche unbekannte Aktiven auch gerne für gemeinnützigere Arbeiten in den Verein einbinden. Bitte unbedingt melden. Wenn ihr überlegt was ihr für das Metall an Euro bekommt frage ich mich, das kann sich nicht rentiert haben für diesen Zeitaufwand da gibt es bessere Angebote Geld zu verdienen. Der von euch angerichtete Schaden ist bis zu 200-mal höher als der Wert des Metalls. Da an manchen Gedenksteinen ja sogar noch die Kreuze mit den Bildern der Gefallenen zu sehen sind hoffe ich das die Bilder euch noch lange im Kopf bleiben den diese jungen Männer mussten ihr Leben lassen und haben es nicht verdient 100 Jahre später geschändet/ beklaut zu werden.

 

Gundolf Scheuermann

Vorsitzender des Heimatvereins Hettingen

 

 

 

Heimatverein Hettingen 1968 e.V.